
Unser Blog – Nützliches und Anekdoten
- Datensilos entstehen nicht durch Nachlässigkeit, sondern durch viele einzeln richtige Entscheidungen.
- Sie kosten vor allem versteckte Zeit – und manchmal mehr als das.
- Die Lösung ist selten ein neues großes System, sondern: erst verstehen, wo es klemmt, dann gezielt verbinden.
„Moment, ich schau kurz nach, ob das stimmt.“ Diesen Satz hört man in vielen Betrieben täglich. Dahinter steckt oft der folgende Vorgang: dieselbe Information an zwei Stellen suchen – und hoffen, dass beide dasselbe sagen.
Steht im Auftrag derselbe Endpreis wie in der Rechnung? Welche Version des Aufmaßes ist die aktuelle – die auf dem Server oder die im Mailanhang? Warum hat der Kunde im Kalender eine andere Handynummer als im Auftragsprogramm? Sind alle Fahrzeuge gewartet und haben auch den Ölwechsel erhalten?
Jedes dieser Programme funktioniert für sich genommen einwandfrei. Nur reden sie nicht miteinander. Also wird abgetippt, kopiert und doppelt gepflegt. Die Stunden, die der Monteur morgens in der Zeiterfassungs-App einträgt, tippt abends jemand von Hand ins Branchenprogramm – sonst stimmt die Nachkalkulation nicht.
Das eigentliche Problem ist dann selten die Software. Es sind Datensilos. Und der Reflex, sie loszuwerden, führt oft in die falsche Richtung.
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Das ist keine Nachlässigkeit, sondern das Ergebnis einer Frage, die ich mir beim Bauen gestellt habe. Sie lautete nicht: Wie bekomme ich ein rechtssicheres Cookie-Banner hin? Sondern: Warum sollte ich überhaupt eines brauchen?
Die Antwort hat die Bauweise der Seite verändert. Und sie kostet mich an einer Stelle etwas. Dazu weiter auf die Blogseite